Über uns

... oder wie wir auf den Berner kamen...


Wir bekamen unseren ersten Berner im Jahr 1999, quasi durch einen Zufall!
Ein Bekannter holte sich seinen Berner von einem Züchter ab und wir fuhren mit, natürlich nur, um zu schauen.

In einer Ecke, im Auslauf, saß noch ein kleiner Welpe, der viel kleiner war als seine Geschwister, obwohl er schon 14 Wochen alt war...
Als wir nachfragten, erfuhren wir, dass er kurz nach seiner Geburt an einer Hirnhautentzündung erkrankt war und seitdem von der Entwicklung her, nicht Schritt halten konnte.
Er sei auch nicht vermittelbar, weil nicht abzusehen wäre,
was das noch nach sich ziehen würde.
Nun gut.. lange Rede kurzer Sinn ......
Wir nahmen ihn dann doch (nach langem Bitten von uns und gegen eine Schutzgebühr) mit.
Unseren Ben.....

Wir hatten zwar viel Freude mit ihm, nur er wurde immer wieder sehr krank, es gab Tage an denen wir täglich in der Tierarztpraxis saßen.
Alle Diagnosen aufzuführen würde ein Buch füllen.
Wir haben es aber nie bereut, ihn zu uns genommen zu haben.


Im März 2000 entschlossen wir uns, noch einen Spielkameraden für Ben dazu zu holen.
Natürlich einen Berner!!! Nach kurzer Suche fanden wir einen Züchter, der noch einen Bernerrüden zu vermitteln hatte.
Alles passte, der war es. Unser Max!!!!

Leider ging es Ben immer schlechter und es wurde ein Lungentumor entdeckt.
Keine Chance auf Heilung, es ging ihm immer schlechter.
Einen Tag bevor wir Max abholen konnten, mussten wir Ben erlösen, es ging einfach nicht mehr. 
Somit hat Max Ben nie kennen gelernt!

Ben wurde nur 18 Monate alt!
Heute vermute ich, das er einen Impfschaden hatte und aufgrund dessen sein angeschlagenes Immunsystem immer wieder neue Krankheiten zu Tage förderte!!

 

   
   
   
   



Im Juni 2000 kam also Max zu uns.

Max (Camillo von Drostes Hof) war durch nichts aus der Ruhe zu bringen, sehr gemütlich und verschmust! Ab und zu, besonders wenn mal Schnee lag, dann kam er aus sich heraus und tobte was das Zeug hielt!
Hauptsächlich aber war Fressen und Schlafen sein Hobby.

Gerne gingen wir aber auch eine zeitlang auf den Hundeplatz, wo er mit ganz viel Eifer und einem total nervösem Frauchen 2004 die Begleithundeprüfung machte.

                            

Max Moosi, oder Muppi wie ich ihn meistens nannte, war ein Traumberner...mein Ein und Alles..





Max ist am 26. Februar 2011, kurz vor seinem 11.ten Geburtstag über die Regenbogenbrücke gegangen....seine Beine wollten einfach nicht mehr und so haben wir beschlossen ihn in Würde gehen zu lassen. Er war mein "Herzhund"...einfach "mein" Hund...
er wich nie von meiner Seite...wo ich war, war er auch...

"Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man durch den Tod nicht verlieren" Er ist auch jetzt überall wo ich bin....
Wenn ich will, kann ich ihn spüren,
jetzt und überall,
in jedem Sandkorn,
in jedem Windhauch,
in jedem Sonnenstrahl,
im Duft jeder Blume,
im Rauschen des Regens,
im Funkeln der Sterne.


 







   
   
   

Da es ja immer unser Traum war zwei Bernies zu haben,
entschlossen wir uns im November 2001 noch einen Rüden dazu zu holen.
Im Alter von 2,5 Wochen sahen wir ihn zum ersten Mal, unseren Joe.
Weil es der P-Wurf war, bekam er den Namen PotterJoe ! (PotterJoe uut' Waarkhuus)

Es stellte sich nach kurzer Zeit heraus, dass er vom Charakter her ganz anders war als Ben und Max.
Schon als Welpe wollte er immer die Oberhand behalten, er gab nicht auf und war alles andere als ruhig.
Besonders ich hatte mit ihm so manchen "Kampf" auszufechten.
Das war Gott sei Dank irgendwann geklärt! Zu meinen Gunsten..;-)) Weil ich war das Problem..und musste da hart an mir arbeiten...
Bei anderen Hunden war er immer Boss aber immer ruhig
und über alles erhaben, er hatte eine riesige Ausstrahlung!! Er stellte sich einfach hin....und alles war gut, es gab nie Streit. In der Hundeschule wurde er oft bei "schwierigen" Hunden auf den Platz gelassen, um mal eben für Ordnung zu sorgen....

Joe war, trotz seines Gewichts von ca.60 kg, ein eher sportlicher Berner und arbeitete sehr gerne.
Ob auf dem Hundeplatz oder auf Spaziergängen, wo er immer riesige Stöcke (waren schon eher Baumstämme) getragen hat!

Joe ist am 13.04.2006 über die Regenbogenbrücke gegangen...
....er durfte nur vier Jahre alt werden...wir hatten nur ganz wenig Zeit uns zu verabschieden,
es ging alles so schnell....

   
   
   

Im September 2006 kam Connor - Jamie von Knollmann's Mühle in unser Leben....
...denn was ist schöner als ein Berner???
.....zwei Berner....

Nach Joe's Tod war es für uns sehr schwer aber seitdem Connor bei uns ist, geht es uns wieder besser....
Connor ist ein wahrer Sonnenschein und macht uns viel Freude....er ist ebenfalls sehr sportlich
und den ganzen Tag aktiv.
Er liebt es mit Herrchen am Fahrrad zu fahren und möchte am besten den ganzen Tag beschäftigt werden...

   
   
   

Na und wie sagt man so schön....aller guten Dinge sind Drei!!!



am 02.Februar 2008 ist "GoldDust Vom Gipfelfeuer" genannt "Dusty" bei uns eingezogen und hält uns mal so richtig auf Trab. Der "kleine" Belgier stellt hier alles auf den Kopf!! Also Langweile kommt hier bestimmt nicht auf...

 

   
   

Seit Juli 2007 leben wir in Schermbeck/Damm am Niederrhein in einem freistehenden Haus,
umgeben von Feldern und einem kleinen Wald mit Bach und Blick auf die wunderschöne Holtmann Mühle,
die uns zu allen Jahreszeiten immer wieder ein anderes tolles Panorama beschert.
Für die Hunde ist es hier einfach klasse....
In eigener Wohnung aber mit im Haus lebt auch noch meine Tochter mit unserem Enkelkind Luca Joel,
der im September 2008 geboren ist...

Na und 2 Mäusefänger gibt es hier auch noch Devil und Molly sorgen hier für Ordnung in den Gartenschuppen!


Hier ein paar Impressionen

Wer einmal einen Berner hatte, wird vielleicht verstehen,
 warum wir unser Herz an diese liebenswerte Rasse verloren haben.

 

Unsere Beurteilung: Gutmütig, sehr sozial mit anderen Hunden,
auch gut verträglich mit Katzen und anderen Tieren,
wenn man ihn von klein auf an sie gewöhnt oder sehr konsequent daran arbeitet,
der ideale Familienhund,
manchmal etwas "eselig" auf gut Deutsch etwas dickköpfig,
wachsam aber freundlich, sehr verschmust,

ein Berner ist auch ein Hund, auch wenn er ausschaut wie ein Teddy...

auch er muss erzogen werden...auch er hat manchmal mehr oder weniger
ausgeprägten "Jagdtrieb"
nicht alle Bernies sind langsam und faul, sie können sehr flink und agil sein,
das kommt auf den Charakter des jeweiligen Hundes an.

Vorraussetzung für einen treuen Berner Kumpel:

er wird liebevoll aber konsequent erzogen,
er ist ein vollständiges Familienmitglied, denn er ist nicht gerne alleine
und möchte immer und überall mit dabei sein!

 

"Mir scheint, der gute Berner Sennenhund ist durch sein Ebenmaß
in jeder Richtung
und seine herrliche Farbe und Farbzeichnung eigentlich
wohl der schönste Hund, den es gibt."
Zitat von Prof. A. Heim,
einer der größten Förderer des Berner Sennenhundes, 1914